27. Oktober 2026
Deine Arbeiten sind kein KI-Futter

Hinter jedem Tattoo-Design stecken Stunden an Skizzen, Ideen und Erfahrung. Bildgeneratoren mit KI wurden mit Milliarden Bildern aus dem Netz trainiert, darunter auch Portfolios von Tattoo Artists, die nie gefragt wurden. Viele von euch fragen sich deshalb, was mit den eigenen Arbeiten passiert, sobald sie online stehen. Für Flashbooker haben wir eine klare Antwort: Dein Profil und deine Bilder sind für KI-Crawler gesperrt.
Was ein KI-Crawler ist
Ein Crawler ist ein Programm, das automatisch Webseiten abruft und Texte und Bilder einsammelt. Suchmaschinen nutzen Crawler, um Seiten zu finden und in ihre Ergebnisse aufzunehmen. KI-Firmen schicken eigene Crawler los, um Trainingsmaterial zu sammeln: zum Beispiel GPTBot von OpenAI, Google-Extended für Gemini, ClaudeBot von Anthropic, Applebot-Extended von Apple oder CCBot von Common Crawl, einem riesigen Datensatz, aus dem viele Bild-KIs gelernt haben.
Was wir für dich tun
- Gesperrt fürs KI-Training: In unserer robots.txt, der Hausordnung einer Website für Crawler, stehen die bekannten Trainings-Crawler. Sie dürfen nur unsere Infoseiten lesen, nicht dein Profil und keine deiner Bilder.
- KI-Suchen ohne deine Bilder: Assistenten wie die Suche in ChatGPT oder Perplexity dürfen dein Profil als Link empfehlen, deine Bilder holen sie sich aber nicht.
- Nutzungsvorbehalt nach Urheberrecht: § 44b des Urheberrechtsgesetzes erlaubt es, Inhalte aus dem Netz automatisch auszuwerten („Text- und Data-Mining“), außer die Rechteinhaber*innen widersprechen in maschinenlesbarer Form. Genau diesen Widerspruch hinterlegen wir für deine Bilder und dein Profil, in einem Format, das solche Programme lesen können.
- Bei Google bleibst du sichtbar: Die normale Google-Suche ist davon nicht betroffen. Wer nach deinem Namen sucht, kann dein Profil weiter finden. Willst du das nicht, schaltest du es im Account unter „Bei Google auffindbar“ ab.
Was das bringt und was nicht
Ehrlich gesagt: robots.txt und Nutzungsvorbehalt sind Regeln, keine Mauer. OpenAI, Google, Anthropic, Apple und Common Crawl sagen zu, sich daran zu halten. Wer Bilder von Hand speichert oder Screenshots macht, lässt sich damit nicht aufhalten, das gilt für jede Website, auch für Instagram.
Was wir verhindern: dass dein Portfolio automatisch und massenhaft in Trainingsdaten wandert, ohne dass dich jemand fragt. Und rechtlich ist klar: Wer sich über den Vorbehalt hinwegsetzt, nutzt deine Arbeiten ohne Erlaubnis.
Musst du etwas tun?
Nein. Die Sperre gilt automatisch für alle Profile auf Flashbooker, auch mit FREE.


