26. Oktober 2026
Anzahlung beim Tattoo: Wie viel ist üblich?

Eine Anzahlung macht einen Termin verbindlich. Wer angezahlt hat, kommt zuverlässiger, und sagt doch jemand kurzfristig ab, ist deine Vorbereitung nicht ganz umsonst. Aber wie hoch sollte sie sein, und was passiert bei einer Absage?
Wofür die Anzahlung da ist
Vor einem Termin steckt oft schon Arbeit: Beratung, Entwurf und ein geblockter Platz im Kalender. Die Anzahlung sichert diesen Platz und wird beim Bezahlen mit dem Endpreis verrechnet. Sie ist also kein Aufpreis, sondern ein Teil des Preises, der früher fällig wird.
Wie viel ist üblich?
Eine feste Regel gibt es nicht. Verbreitet sind zwei Wege:
- Ein fester Betrag, etwa 50 bis 100 € für kleinere Motive und mehr für große Projekte oder ganze Tage.
- Ein Anteil am Preis, häufig 20 bis 30 % oder der Preis einer Stunde.
Wichtiger als die genaue Höhe ist, dass sie zu deinem Aufwand passt und für deine Kundschaft nachvollziehbar ist.
Was bei einer Absage passiert
Leg die Regeln fest, bevor jemand zahlt, und schreib sie auf: in die Terminbestätigung, auf dein Profil oder in deine Geschäftsbedingungen. Verbreitet ist zum Beispiel:
- Absage rechtzeitig vorher, etwa bis 48 Stunden: Die Anzahlung wandert auf einen neuen Termin.
- Kurzfristige Absage oder Nichterscheinen: Die Anzahlung bleibt bei dir, als Ausgleich für den verlorenen Termin.
- Sagst du selbst ab, bekommt deine Kundschaft die Anzahlung natürlich zurück.
Ob du eine Anzahlung behalten darfst, hängt davon ab, was vorher vereinbart war, und sie muss angemessen sein. Klare, faire Regeln sind deshalb auch rechtlich deine beste Absicherung.
Eine Frist für die Zahlung
Eine Anzahlung wirkt nur, wenn sie auch ankommt. Setz eine Frist, zum Beispiel drei Tage nach der Terminzusage, und erinnere kurz vorher daran. Kommt nichts, entscheidest du, ob der Termin bestehen bleibt.
So läuft es mit Flashbooker
In Flashbooker PRO legst du einen Standardbetrag fest und passt ihn bei Bedarf je Termin an. Deine Kundschaft sieht in der Terminbestätigung, wie viel bis wann zu zahlen ist, per PayPal oder Überweisung samt QR-Code für die Banking-App. Das Geld geht direkt an dich: Flashbooker nimmt keine Zahlungen an und behält keine Provision.
Vor Ablauf der Frist erinnert Flashbooker automatisch, und ist sie verstrichen, bekommst du eine Mail. Abgesagt wird nichts automatisch, die Entscheidung bleibt bei dir. Den Eingang hakst du mit einem Klick ab, und er landet in deiner Buchhaltung. Mehr dazu unter Funktionen und Preise.
Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu deinem Studio hilft dir eine anwaltliche Beratung weiter.


